Software bauen wird billiger, Entscheiden wird wertvoller.
KI baut Software in kurzer Zeit. Doch was genau soll entstehen? Und worauf steht es?
Bauen ist mit KI-Tools Massenware. Die zentrale Aufgabe ist, zu entscheiden, was gebaut wird, warum und wie es trägt. Das lässt sich nicht automatisieren. Wer nur schneller baut, kommt nicht schneller ans Ziel, sondern produziert nur mehr. KI multipliziert auch falsche Lösungen und technische Schulden.
Erfahrung aus zwei Welten: Konzern und Start-up
Bei Firmen wie Accenture Song, SinnerSchrader und Razorfish habe ich die Jahre hinweg Produkte für Kunden wie ADAC, VW, DHL und Audi gebaut im Team, mit Fachabteilungen, im engen Austausch mit den Kunden selbst.
Mit Tripmii habe ich ein eigenes Startup gegründet, um meine eigene Produktvision zu verfolgen und fullstack umzusetzen. Von der ersten Hypothese bis zum profitablen Produkt.
Die gesammelten Erfahrungen sind mein Fundament. Für die Führung genauso wie für den Code. Daran arbeite ich bis heute mit. Frontend, Fullstack, Architektur, mit den aktuellen KI-Tools im Werkzeugkasten.
Software wird zur Commodity … was bleibt dann zu tun?
Zielbild entwerfen
Bevor irgendetwas gebaut wird, klären, was wie entstehen soll und warum. Das ist keine Formalität mehr, sondern die eigentliche Arbeit.
Ergebnisse beurteilen
Aus dem, was KI liefert, das Richtige erkennen und den Rest verwerfen. Das braucht Urteilsvermögen, nicht nur technisches Wissen.
Produktionsreife sicherstellen
Was live geht, muss stimmen: Sicherheit, Tests, Performance, Review an den kritischen Stellen. KI kann dabei helfen, allerdings nur, wenn man sie in den Arbeitsablauf an den richtigen Stellen einbindet.
Disziplinen zusammenführen
Design, Produkt und Technik nicht mehr getrennt denken, sondern aus einer Hand. Genau das macht einen Product Engineer heute wertvoller, nicht überflüssiger.
Grenzen setzen
Agenten bauen gern komplizierter als nötig, übernehmen schlechte Muster aus ihren Trainingsdaten und liefern bei unklaren Aufgaben schwache, unsichere Ergebnisse. Nur strenges Review, laufendes Refactoring und klare Spezifikation vor der Programmierung halten Codebasis und Sicherheit im Griff.
Was KI nicht ersetzen kann … Fähigkeiten, die nun zählen.
Technisches Urteilsvermögen
Erkennen, was tragfähig ist und was nicht – bei Architektur, bei Skalierung, bei KI-generiertem Code. Das lernt man nicht in zwei Wochen, sondern über Jahre und viele Projekte.
Nutzernähe
Verstehen, was Nutzer wirklich brauchen, nicht nur, was Daten zeigen. Dafür muss man mit ihnen sprechen.
Interdisziplinäres Denken
Design, Produkt und Technik nicht als getrennte Phasen behandeln, sondern als eine durchgehende Verantwortung. Wer nur in seiner Disziplin bleibt, tut sich schwer.
Vertrauen durch Systeme, nicht durch Zeilenlektüre
Bei der Menge an KI-generiertem Code zählt nicht mehr, jede Zeile zu lesen, sondern Tests, Guardrails und Spezifikationen zu bauen, die Korrektheit erzwingen.
Product Engineering & Verantwortung
Product Engineering bedeutet für mich, Entscheidungen zu treffen und dafür geradezustehen. Mit Nutzern sprechen, nicht nur mit Tickets. Mich mehr um das Ergebnis kümmern als um den elegantesten Code. Am besten gelingt das, wenn ich ein Produkt von der ersten Idee bis zum letzten Detail mitgestalte, ob als Teil des Teams oder in voller Verantwortung.
Wo ich führe:
Agentic-Engineering, AI-Transformation, TDD, Digitalization, Security, Hiring, Leadership, Coaching, Mentoring
Womit ich arbeite:
Frontend, Fullstack, Architecture, Claude-Code, TypeScript, React, NextJS, Node.js, GraphQL, Docker, Swift, SwiftUI, UI/UX, Figma, AWS, Performance Optimization, Accessibility
Let's build your product together.
Sagen Sie mir, woran Sie arbeiten, und ich sage Ihnen, wie ich helfen kann. Ich freue mich auf einen Austausch.